Archiv für 'Science Fiction'Kategorie

Drew Karpyshyn : Star Wars, Darth Bane. Path of Destruction

August 29, 2007

Warum diese Buch in der deutschen Übersetzung doppelt so groß und doppelt so teuer ist kann ich nicht sagen, ich habe mich jedenfalls mit der original Fassung begnügt. Und es war eine wahre Freude. Path of Destruction ist möglicherweise der wichtigste Star Wars Roman der letzten Jahre beschreibt er doch sehr detailliert die Sith, die bösen Gegenspieler der Jedi Ritter. Obwohl er zur Armee der Dunkelheit gehört kann sich der Leser sehr gut mit der Figur Bane identifizieren. Dieses Buch spielt zur Zeiten der alten Republik, etwas 1000 Jahre vor dem ersten Star Wars Film. Eine Zeit über die es bisher keine Romane gab. Aber Karpyshyn, der auch schon am Computerspiel “Knights of the Old Republic” mitgewirkt hat, gelingt es perfekt diese Etappe in Szene zu setzen.
Für Star Wars Fans ist diese Buch ein Muss. Man kann es nicht anders ausdrücken.

To Ubukata : Mardock Trilogie

August 29, 2007

Die ersten Rezessionen beschreiben diese Buch als eine Mischung aus Matrix und Anime in Buchform. Das triff es sehr genau und wer diese Genre mag wird auch an diesen drei Büchern seine Freude haben. Hinzu kommt noch etwas nicht ganz erst zunehmende Science Fiction. Leider verbringen die Figuren eine Drittel der Geschichte in einem Kasino was mich weniger begeistern konnte. Über Glücksspiel in einem Buch zu lesen ist nicht spannend. Vor allem dann nicht, wenn gewinnen für den Handlungsablauf so wichtig ist das man mit ziemlicher Sicherheit die Geschichte vorhersagen kann. Trotzdem hinterlässt To Ubukatas Werk einen guten Eindruck, vielleicht auch deswegen weil es sich sehr von anderen Geschichten unterscheidet.

Atlan : Lepso Trilogie

August 29, 2007

Die Lepso Trilogie sind drei Bücher aus dem Perry Rhodan Universum die den Unsterblichen Altan als Hauptfigur haben. Im einzelnen sind das : “Totentaucher” von Wim Vandemaan, “Die Acht Namenlosen” von Christian Montillon und “Befreiung in Camouflage” von Michael M. Thurner.
Dies sind typische Science Fiction Abenteuerromane die wie seit je her wie alle Atlan Romane in der “Ich-Form” geschrieben sind. Die Entscheidung des Verlages die Atlan-Heftserie einzustellen und statt dessen Bücher herauszugeben war keine schlechte Idee denn mit diesen drei Büchern wird man gut unterhalten. Herausgeber dieser Werke Fantasy Productions, eine Firma die eigentlich mehr als Verleger für “Das schwarze Auge” Spiel bekannt ist. In Buchhandlungen habe ich diese Bücher nie gesehen aber über das Internet kann man sie Problemlos bestellen. Allerdings finde ich 9 Euro für Bücher dieses Umfanges ein wenig teuer. Trotzdem werde ich mir auch die nächste Atlan Trilogie, die schon in Arbeit ist, nicht entgehen lassen.

Dan Simmons : Ilium

Juli 21, 2007

Man wird dieses Buch lieben oder hassen. Ich liebe es! Was der Autor hier zu einer Suppe kocht ist eine Mischung aus Science Fiction, Fantasy, Historie und klassischer Literatur. Trotz aller dieser verschiedener Zutaten gelingt es Simmons eine hervorragende Mahlzeit zu zaubern.
Die Handlung, eigentlich drei Handlungsebenen, gespickt mit interessanten Figuren auf Zukunft und Vergangenheit dazu eine Geschichte die immer wieder überraschen kann versprechen viele Stunden Lesevergnügen. Besonders die roboterähnlichen Moravecs haben mir großen Spaß gemacht wenn sie selbst in den ausweglosesten Situationen über Shakespeare und Proust diskutieren. Aber auch der Historiker Hockenberry der einen Krieg mit den griechischen Göttern vom Zaun bricht ist eine Persönlichkeit mit Tiefgang. Aber diese Buch bietet mehr, viel mehr.
Ich habe Ilium als Hörbuch kennen gelernt, aber leider nur zu einem Drittel denn wegen seines Umfangs wird dieses Hörbuch in mehreren Teilen veröffentlicht von denen mache noch gar nicht erschienen sind. Aber ich war sofort begeistert und habe mir umgehend das Buch gekauft um zu erfahren wie es mit der Geschichte weitergeht. Ich wurde nicht enttäuscht!
Zwar wirkt das Buch mit seinen 800 Seiten etwas abschreckend aber es liest sich flüssig und ist man am Ende angekommen hat man Lust auf mehr. Zum Glück gibt es eine Fortsetzung : Olympos. Die steht inzwischen ganz oben auf meiner Wunschliste.

Die letzte Generation

Mai 23, 2007

Arthur C. Clarks Roman, manchen vielleicht besser bekannt unter dem englischen Titel “Childhood Ends”, ist ein Klassiker der Science Fiction Literatur, wurde er doch schon in den frühen fünfziger Jahren geschrieben. Und so ist es nicht verwunderlich wenn dem Leser die Geschichte irgendwie vertraut vorkommt, wurde sind doch in unzähligen Varianten wiederverwendet.
Eines Tages erscheinen riesige ausserirdische Raumschiffe am Himmel mit Wesen die behaupten, sie sind gekommen, um der Menschheit bei ihrer Entwicklung etwas unter die Arme zu greifen. Ihre wahren Absichten kennt jedoch Niemand …
Als Freund von gutem Science Fiction sollte man diese Buch gelesen haben.

Peter David : Star Trek – Imzadi

März 12, 2007

Mit Büchern zu TV-Serien ist das so eine Sache … viele sind sehr schlecht und sind offenbar nur geschrieben worden um schnelles Geld zu verdienen. Imzadi von Peter David hingegen ist von der anderen Sorte. Hier versetzt uns der Autor zurück an Bord des Raumschiffs Enterprise zur Zeit von Star Trek : The Next Generation.
Aber so genau stimmt das nicht, denn eigentlich werden wir in eine noch fernere Zukunft versetzt mit einem gealtertem Admiral Riker der seiner verlorenen Liebe nachtrauert. Dieses Buch liefert keine explosiver Weltraumschlachten, vielmehr erleben wir hier die Anfänge der Beziehung von Will Riker und Deanna Troi. Peter David nimmt sich hier die Zeit eine Geschichte zu erzählen, die so in den 45 Minuten einer Serienepisode keinen Platz hätte.
Nebenbei gibt es noch ein Wiedersehen mit dem schon aus klassischen Serie bekanntem Wächter der Ewigkeit.
Für Star Trek Freunde ist dieses Buch sehr zu empfehlen. Es ist auch einer der erfolgreichsten Star Trek Romane überhaupt. Nicht ohne Grund.
Übersetzer diese Buches ist übrigens Andreas Brandhorst der inzwischen selbst erfolgreich als Autor tätig ist.

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